Die drei Texttypen — alexandrinisch, byzantinisch, westlich
Eine Sequenz durch die klassische Dreiteilung der ntl. Ueberlieferung an konkreten Zeugen und einer scheidenden Apparat-Stelle.
-
01
Band
02 — UeberlieferungBand 2 — Ueberlieferung. Der theoretische Rahmen: was meint Texttyp, wie weit traegt der Begriff.
-
02
Handschrift
ℵ — Codex SinaiticusCodex Sinaiticus — der alexandrinische Hauptzeuge. Mit B die Saeule der Nestle-Aland-Tradition.
-
03
Handschrift
B — Codex VaticanusCodex Vaticanus — der zweite alexandrinische Saeulen-Codex. Hat in den Evangelien die kuerzesten Lesarten.
-
04
Handschrift
A — Codex AlexandrinusCodex Alexandrinus — der Mischzeuge. Byzantinisch in den Evangelien, alexandrinisch in den Briefen, eklektisch in der Apokalypse.
-
05
Handschrift
D — Codex Bezae CantabrigiensisCodex Bezae — der Hauptzeuge des westlichen Texttyps. Bilingual griechisch/lateinisch, mit charakteristischen Zusaetzen besonders in Apg.
-
06
Apparat-Eintrag
Joh 1,1 — θεόςGoettlichkeit des Logos — ein Beispiel, wo D vom Konsens abweicht: Artikel vor θεός. ℵ B A halten zur kuerzeren alexandrinischen Lesart.
-
07
Band
05 — Editio Critica MaiorBand 5 — Editio Critica Maior. Wie der Apparat die drei Texttypen sichtbar macht und gleichzeitig in Frage stellt (CBGM loest die starre Klassifikation auf).